Nicht weil die Dinge schwierig sind,
wagen wir sie nicht,
sondern weil wir sie nicht wagen,
sind sie schwierig
Seneca

In zahlreichen aktuellen Studien konnte belegt werden, dass durch die Stärkung gesundheitsfördernder Ressourcen, wie sie im Rahmen der Mind-Body-Medizin erfolgt, positive Gesundheits- effekte erzielt werden können. Dazu zählen neben einer Steigerung von Zufriedenheit und Wohlbefinden vor allem die

  • Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes
  • Steigerung der Stressresistenz
  • Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verbesserung der psychischen und nervlichen Belastbarkeit
  • Abnahme von allgemeinen und spezifischen Gesundheitsrisiken
  • Sensibilisierung für die eigene Verantwortung beim Erhalt der Gesundheit

In internationalen Studien konnten beispielsweise folgende Wirkungen von Mind-Body-Medizin und MBM-Interventionen nachgewiesen werden:

Mind-Body-Medizin Techniken verringern Stress ursächlich und helfen so, stressassoziierte Krankheiten zu mildern oder ihre Entstehung zu vermindern.
Med Sci Monit 2003, 9 (2):RA 23-34

Die Stresslevels von Studenten und die Konzentration ihrer Stresshormone wurden durch die Teilnahme an MBM-
Interventionen signifikant und nachhaltig verbessert.

Med Sci Monit 2007, 13(11):CR488-497
 
Zahlreiche Erkankungen, unter ihnen die wichtigsten Todes-ursachen der westlichen Nationen, sind in weit überwiegendem Maße lebensstilassoziiert und somit zugänglich für Techniken der Mind-Body-Medizin.
Science 2002, 26; 296 (5568): 695-8

80% von Patienten mit Bluthochdruck erreichten durch Teilnahme an MBM-Programmen eine Absenkung ihrer Blutdruck-Werte und konnten ihre Medikamente reduzieren. 16% kamen nach der MBM-Intervention ohne Blutdruckmedikamente aus. Die Ergebnisse waren auch nach drei Jahren noch nachweisbar.
J Cardiopulm Rehab1989, 9: 316-324

Bei Patienten mit chronischen Schmerzen kam es unter MBM-Interventionen  zu einer Abnahme der Hausarztbesuche um 36%.
Clin J Pain 1991, 2: 305-310

Teilnehmer von MBM-Programmen, die unter Schlafstörungen litten, berichteten zu 100% über einen verbesserten Schlaf, 91% konnten ihre Schlafmedikamente reduzieren oder ganz auf sie verzichten.
Am J Med 1996, 100: 212-216

Frauen mit schwerem Postmenopausalem Syndrom reduzierten durch MBM-Interventionen ihre körperlichen und psychischen Beschwerden um 57%.
Obstetr Gynecol 1990, 75: 649-655

Übersicht über den positiven Einfluß von Achsamkeits-basierenden Stressreduktionsmethoden (MBSR) auf die Gesundheit.
Psychosom Res 2004, 57:35-43